Empowerment-Workshop für eine starke (berufliche) Zukunft

Was will ich beruflich machen? Welche Ziele habe ich? Wo entdecke ich neue Möglichkeiten und Chancen? Diesen Fragen gingen Frauen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen in einem digitalen Workshop von FCZB und der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Selbsthilfe e.V. nach.

Empowerment-Workshop für eine starke (berufliche) Zukunft. Foto: Alexis Brown/Unsplash Zeit, Raum und Empowerment standen dabei für die Teilnehmerinnen im Vordergrund. Zeit, sich ihrer Wünsche bewusst zu werden und ihnen nachzuspüren. Ein geschützter Raum, sich über Vorstellungen und Visionen auszutauschen. Empowerment als stärkende Maßnahme, um die eigene Autonomie und Selbstbestimmung zu erhöhen.

Das ist besonders wichtig für Menschen, die aufgrund einer Behinderung oder chronischen Erkrankung weniger am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Deswegen ging es im Workshop vor allem darum, sich der individuellen Kompetenzen und Persönlichkeit bewusst zu werden. Ziel der meisten Teilnehmerinnen ist es ja, für sich neue Perspektiven zu entwickeln, um den Alltag besser zu bewältigen und möglicherweise beruflich wieder einzusteigen.

Dein Vorname zeigt dir, was du kannst

Empowerment-Workshop für eine starke Zukunft ©Vonecia Carswell/Unsplash, Collage: FCZB

 

Nach einer aktiven Kennlernrunde ging es in die Übungen zu den eigenen Stärken, Fähigkeiten und Ressourcen. Viele Frauen kennen sicherlich das Zögern, wenn es darum geht, das eigene Können zu benennen. Warum das Ganze also nicht mal spielerisch angehen?

„Jeder Buchstabe deines Vornamens steht für eine deiner Stärken. Schreib sie einfach auf“, lautete eine Aufgabe der Trainerinnen. Gesagt, getan. Selbst für so schwierige Buchstaben wie Q, Y oder Z fielen den Frauen Stärken ein. Und ganz nebenbei haben sie mit dieser Übung ihre Selbstwahrnehmung sensibilisiert und ihr Selbstbewusstsein gestärkt.

Ein gutes Gespür für sich selbst hilft Menschen, schwierige Situationen besser zu bewältigen. Zu wissen, was sie können, hilft Menschen selbstbestimmt zu handeln und selbstbewusst aufzutreten. Das gilt für Bewerbungsprozesse ebenso wie für die Bewältigung von unangenehmen Alltagssituationen.

Porta: Die Tür zu neuem Wissen

Empowerment-Workshop für eine starke (berufliche) Zukunft. Foto: Sidharth Bhatia/Unsplash

Wie berufliche Strategien für Frauen mit gesundheitlichen Einschränkungen aussehen können, zeigte das Projekt PORTA.

In diesem ESF-geförderten Projekt können Frauen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Behinderungen in einem individualisierten Lernsetting ihre Medienkompetenzen erweitern, ihre Belastbarkeit erproben und durch Beratung und Coaching berufliche Perspektiven entwickeln, die ihren persönlichen Wünschen entsprechen.

Das Projekt PORTA – MEDIENKOMPETENZEN UND WORK-LIFE-BALANCE FÜR DEN BERUFLICHEN WIEDEREINSTIEG wird gefördert von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Abteilung Frauen und Gleichstellung aus Mitteln des Landes Berlin.