Berufsziel Hotellerie – Mentoring für Auszubildende

Mentoring-Projekte helfen die Qualität der Ausbildung zu verbessern: Auszubildende werden mit ihren Unsicherheiten und Nöten ernst genommen und erhalten durch die Mentor*innen wertvolle Hilfestellung, um mit Verunsicherungen oder Konfliktlagen aktiver und lösungsorientierter umgehen zu können. Dabei profitieren und lernen Mentee (Auszubildende) und Mentor*in (berufserfahrene Fachkraft) voneinander.

Ziele

Auszubildende aus den Branchen Hotellerie, Gastronomie und Tourismus werden beim Berufseinstieg begleitet und für einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss unterstützt. Als Mentees werden sie motiviert, ihre Ausbildung abzuschließen und erfolgreich in den Beruf einzusteigen. Sie lernen die Strukturen der Arbeitswelt besser kennen, stärken ihre Fähigkeiten und planen die nächsten Schritte für ihre berufliche Entwicklung.

Berufserfahrene Fachkräfte, die auch aus anderen Branchen kommen können, stehen den Auszubildenden als Mentorinnen und Mentoren zur Seite. Sie beraten bei ausbildungs- und karrierebezogenen Themen, bei persönlichen und familiären Belangen und Problemen. Dabei erwerben sie interkulturelle Kompetenzen, trainieren soziale und kommunikative Fähigkeiten und erhalten neue Impulse für die eigene berufliche Aktivität.

Besonderheiten

Die Teilnahme am Mentoring-Projekt ist für die Mentees kostenfrei. Mentor*innen erhalten eine Aufwandsentschädigung.

Nach Abschluss der zweijährigen Pilotphase setzt das FCZB das Mentoring-Projekt seit 2015 in erweiterter Form fort.

Ablauf

  • Erfahrene Mitarbeiter*innen stehen den Auszubildenden als Mentorinnen und Mentoren zur Seite. Sie beraten bei ausbildungs- und karrierebezogenen Themen, bei persönlichen und familiären Belangen und Problemen.
  • Die Zusammenstellung der Mentoring-Paare erfolgt durch Matching.
  • Mitarbeiterinnen des FCZB stellen mittels Fragebögen und persönlicher Interviews fest, welche Mentor*innen und Mentees am besten zueinander passen.
  • Mentor*innen und Mentees kommen aus unterschiedlichen Betrieben.
  • Zu Beginn des Mentorings erarbeiten Mentor*in und Mentee gemeinsam einen Plan, um Themen und Entwicklungsziele festzulegen. Sie erstellen einen Zeitplan und treffen sich idealerweise zweimal im Monat. Die Dauer des Mentorings richtet sich nach dem Bedarf der Mentees.

Veröffentlichungen

Ausbildungssicherung durch Mentoring von Manja Taggeselle in Nachwuchskräftesicherung - Chancen durch Integration benachteiligter Jugendlicher in Ausbildung von Christian Pfeffer-Hoffmann (Hrsg.). S. 249ff.

Medienecho

„Ziel sind weniger Abrecher“ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung
Leonardo Hotels ist Partner des Pilotprojekts „Berufsziel Hotellerie – Mentoring für Auszubildende“ hottelling - digitale Fachnachrichten für Hotellerie und gehobene Gastronomie


Berufsziel Hotellerie – Mentoring für Auszubildende ist eines von insgesamt acht im Landesprogramm Mentoring geförderten Projekten und eines von drei Vorhaben im Bereich Hotel und Gastronomie. Das Landesprogramm Mentoring wird von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales aus Mitteln des Landes Berlin gefördert.

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