#FrauenProjekteDigital – Barcamp

Wir sind begeistert: 80 Frauen sind gekommen und haben in 13 Sessions knapp sieben Stunden über Chancen und Risiken der Digitalisierung diskutiert – und nebenbei ganz viel getwittert.

Bei Euch allen möchten wir uns ganz herzlich bedanken: für Euer Engagement, Eure Inspirationen und die vielen interessanten Ideen und Vorschläge, die Ihr am vergangenen Freitag mit uns geteilt habt.

Außerdem bedanken wir uns ganz herzlich für die freundliche Unterstützung bei der Abteilung Frauen und Gleichstellung der Senatsverwaltung Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, bei der Gewobag und beim Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. Ohne diese Unterstützung wären wir u.a. nicht in den Genuss des tollen Caterings vom Café Seidenfaden gekommen.

Ein ganz großer Dank auch an Katarina Peranic und Franziska Zölzer und ihr Team des Projektes D3 - so geht digital - der Stiftung Bürgermut. Sie haben uns im Vorfeld supergut gebrieft und während des Barcamps die Fäden in der Hand gehalten.

Hier findet Ihr das Fotoprotokoll der Sessions (PDF-Datei, Dank an Conni Eybisch-Klimpel) - ein längerer Blogartikel mit weiteren Infos zu den Diskussionen in den Sessions kommt nächste Woche.

Es folgen einige Bildimpressionen des Barcamps #FrauenProjekteDigital. Die Bildergalerie wird laufend erweitert.

Hintergrund

Warum ist das Thema Digitalisierung für Frauen und Frauenprojekte so wichtig?

Digitalisierung durchzieht längst unser Arbeits- und Privatleben: Manche von uns nutzen soziale Medien, intelligente Suchmaschinen oder verwenden Online-Fundraising-Tools, um ein Projekt zu finanzieren. Andere haben Angst davor, ihren Job zu verlieren, wenn mehr und mehr künstliche Intelligenz eingesetzt wird. Einige sind von Datenklau, Hate Speech und digitaler Gewalt betroffen, viele sind gegen permanente Verfügbarkeit und Überwachung. Immer aber verändert Digitalisierung: die Arbeitswelt, die Gesellschaft und das Individuum.

Und immer noch ist das Netz und damit auch die Digitalisierung männlich geprägt, von der Kreditvergabe für Projekte über Algorithmen bei Datenbanken bis hin zur Autorenschaft bei Wikipedia. Gründe genug, beim Barcamp #FrauenProjekteDigital unser Wissen auszutauschen, neue Erfahrungen, Einsichten und Kontakte zu bekommen. Lasst uns gemeinsam neue Ideen und innovative Modelle, Tools und Techniken vorstellen und über Strategien diskutieren.

Warum ein Barcamp?

Ein Barcamp ist lebendig, kreativ und gleichberechtigt. Statt Vorträgen und passiven Zuhörens bietet ein Barcamp kleine Workshops (Sessions) mit viel Raum für Ideen und Kreativität, Visionen und Strategien. Es hat kein festes Programm, sondern entwickelt sich aus den Ideen und Vorschlägen der Teilnehmenden. Jede Besucher*in trägt aktiv zum Gelingen bei, denn jede und jeder ist Expert*in.  Ein Barcamp ist, was wir daraus machen.

Wie ein Barcamp funktioniert, könnt Ihr Euch bei YouTube anschauen.


Das Barcamp #FrauenProjekteDigital ist eine Veranstaltung des FrauenComputerZentrumBerlin e.V. Es wird unterstützt von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Abteilung Frauen und Gleichstellung sowie der Stiftung Bürgermut im Rahmen des Programms D3 – so geht digital.