ZWISCHEN PROTEST UND POLITIK.

Mach Ernst. Mach Instagram. Workshop für Frauen, die Instagram berufich oder strategisch nutzen wollen.

ZWISCHEN PROTEST UND POLITIK.

Instagram: ein junges Medium, das vor allem auf Visualität und Kurzlebigkeit basiert. Wer hier ihr letztes Superfood oder makellose Beine am Sandstrand präsentieren möchte, ist genau richtig. Wer politische Statements platzieren möchte, hingegen eher nicht. Oder?

Das Berliner Kollektiv Stimmrecht gegen Unrecht beweist das Gegenteil. Seit mehr als einem Jahr konzipieren die Feministinnen im Kampf für sexuelle Selbstbestimmung politische Proteste, die analoge und digitale Welten verknüpfen.

Mit der Hilfe ihrer Online-Community organisierten sie beispielsweise eine 200 Meter lange Menschenkette vor dem Bundestag und fluteten Jens Spahns Kommentarspalte mit Kommentaren und Hashtags auf Instagram. Das Ergebnis ihrer Arbeit schlägt sich nicht nur in über 2.000 Follower*innen wieder, sondern ermöglicht den jungen (Netz-)Feminist*innen politische Gespräche auf höchster Ebene – kürzlich erst mit der parlamentarischen Staatssekretärin des Bundesgesundheitsministeriums.

Wie das Ganze anfing? Mit einer Idee und einem Instagram-Account. Damit auch ihr wisst, was einen guten „Feed“ ausmacht, was eine „Instagram-Story“ ist und wie ihr die App mit kleinem Aufwand möglichst effektiv nutzen könnt, wollen wir einen Workshop mit euch gestalten.

Gemeinsam wollen wir uns mit folgenden Themen beschäftigen:

  • Basics zum Tool Instagram: Wie sieht ein Post aus, wie klingt ein passender Text und wie wird Reichweite erzielt?
  • Hautnah Geschichten erzählen: Die Story-Funktion
  • „Nur ein Post“ – oder? Wirkung politischer Statements auf Instagram
  • Positionieren und protestieren mit Bildern – aber wie?

Zur Vorbereitung könnt ihr euch unseren Account angucken (geht auch über den Rechner) oder schon einen eigenen Account anlegen.

Wir freuen uns auf euch!


Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe Kurz & Gut: Mittwochs-Workshops für Frauen. Sie gehört zum Projekt IT- UND MEDIENKOMPETENZZENTRUM (IMZ) und wird gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Abteilung Frauen und Gleichstellung.